Traumatherapie

Der Mensch reagiert in Lebensphasen und extremen Situation individuell und verarbeitet diese auch dementsprechend unterschiedlich. Neurobiologische Prozesse finden während und nach einem Trauma statt. Um bei diesen komplexen Vorgängen Klienten und Klientinnen gut unterstützen zu können, bilde ich mich in diesem Bereich ständig weiter. Ich wende bei meinen Traumapatienten und Traumapatientinnen folgende anerkannte psychotherapeutische Traumatherapiemethoden an:

 

Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie (PITT)

Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie, (PITT), ist ein psychodynamisches Traumatherapie-Verfahren, das von  Dr. med Luise Reddemann, Psychoanalytikerin,  durch Integration von verschiedenen Therapieformen  im klinischen Kontext für posttraumatische Belastungsstörungen entwickelt wurde. Durch die Arbeit mit inneren Anteilen, nach dem Ego-State-Konzept und durch Imaginationen, erlernen Patienten und Patientinnen mit negativen Affekten und Affektüberflutungen umzugehen. Die in der Therapie gelernten Übungen kann der Patient / die Patientin selbständig anwenden und dienen zur Selbstregulation von Stress.

 

Brainspotting

Brainspotting ist ein körperorientiertes Traumatherapieverfahren, das von Dr. David Grand, Psychoanalytiker, 2003 aus Somatic Experiencing und EMDR weiterentwickelt wurde.  Traumata sind körperliche und seelische Verletzungen, die im Körper als auch im Gehirn gespeichert werden. Die Verarbeitung erfolgt mittels eines Brainspots (Brain = Gehirn, Spot= Punkt), der durch Augenbewegungen gefunden wird. Das Auge schafft die neuronale Verbindung zum Gehirn, wo das belastende Material gespeichert ist. Brainspotting unterstützt den Prozess der Selbstregulation, sodass die Traumaverarbeitung stattfinden kann.